Bardische Chronik

Session IV: Anspruch der Night Masks

Zuletzt gespielt am 24. Juli 2026 · noch nicht abgeschlossen

Die Schwarze Hand war gefallen. Westgate dankte es der Gruppe, indem sofort mehrere andere Hände nach den frei gewordenen Gebieten griffen.

Drei Masken für drei Gruppierungen

Cassia Vael stieß zur Gruppe. Gleichzeitig traten die Night Masks mit einem politischen Auftrag an die Held:innen heran: Drei lokale Gruppierungen sollten erfahren, dass ihre Gebiete künftig unter der Oberhoheit der Night Masks standen. Jede sollte als Zeichen eine schwarze Maske erhalten.

Die Ziele waren Bramm „der Ochse“ Voss und seine Rosthaken, Selka Glasfinger vom Gläsernen Zirkel sowie Mutter Hesh von den Grauen Tauben. Die Night Masks bevorzugten Verhandlungen statt offenen Straßenkrieg. Westgate hatte also beschlossen, Politik mit Accessoires zu betreiben.

Bramm und die Rosthaken

Die erste Station bei Bramm wurde abgeschlossen. Die Rosthaken waren erledigt und der Anspruch geklärt. Das genaue Abkommen oder die Form des Beweises wurde nicht vollständig protokolliert. Eine saubere Chronik erfindet an dieser Stelle keinen Vertrag, nur weil ein Barde Platz für eine Pointe hätte.

Ein Schatten im gesprungenen Spiegel

Im Gläsernen Zirkel begegnete die Gruppe Vesk, einem gebundenen Schattengeist in einem gesprungenen Spiegel. Er sprach Cassia und Azidoka an und trug seine Bitte oder sein Angebot vor. Noch während die Lage verhandelt wurde, löste Lerrin Vaul ein vorbereitetes Bodensiegel aus.

Die Falle war unentdeckt geblieben und ließ die Kräfte des Zirkels feindselig reagieren. Shayne führte die Überzeugungsarbeit an. Azidoka bemerkte schließlich den entscheidenden Widerspruch: Lerrin beschuldigte sofort die Night Masks, obwohl das ausgelöste Siegel noch gar nicht untersucht worden war.

Selka wurde misstrauisch und stellte Lerrin zur Rede. Seine Lüge hielt nicht. Selka verbrannte ihm das Gesicht, erklärte ihn im Zirkel für vogelfrei und ließ ihn fliehen. Der Gläserne Zirkel akzeptierte die Maske unter Selkas Bedingungen. Lerrin blieb als offener Flüchtiger zurück.

Dächer, Ratten und die Taubenmafia

Der Weg zu den Grauen Tauben führte über Westgates Dächer. Sir Baldrik meisterte die Hindernisse und half den anderen über Sprünge und schwierige Abschnitte. Aggressive Ratten ließen sich auch durch Tierkommunikation nicht vollständig von vernünftigem Verhalten überzeugen.

Die Grauen Tauben beobachteten die Gruppe längst. Ihre Organisation trat als italienisch angehauchte Taubenmafia auf, einschließlich eines Bosses, bei dem man unwillkürlich nach einem Bademantel und einer sehr ernsten Schale Körner suchte.

Mutter Hesh und Jorrs Ehrenkampf

Mutter Hesh war bereit, die Oberhoheit der Night Masks zu akzeptieren. Im Gegenzug verlangte sie Ruhe in ihrer Organisation und eine Lösung für ihren zu ehrgeizigen Neffen Jorr. Die Gruppe nutzte den Ehrenkodex der Tauben und behauptete, Jorr habe etwas gestohlen. Damit musste er die Organisation verlassen und sich der Auseinandersetzung stellen.

Jorr erwies sich als gefährlicher Dieb. Er setzte Rauchgas ein, blieb verborgen und schaltete Sir Baldrik mit einem kritischen Angriff aus. Danach forderte er Shayne heraus. Shayne antwortete mit einem Eldritch Blast und gewann den Kampf. Ob Jorr den letzten Treffer überlebte, ist noch nicht ausdrücklich bestätigt.

Mutter Heshs Bedingung war damit erfüllt, und die Grauen Tauben akzeptierten die Maske. Die Gruppe befindet sich auf dem Rückweg zum Jack Of All Trades. Madame Zobel wartet noch auf Bericht und Zeichen – die Session ist also beendet, die Aufgabe jedoch noch nicht.

Drei Gebiete, drei Masken und zwei politische Einigungen. Westgate ist dadurch nicht ruhiger geworden, nur neu sortiert.