Bardische Chronik
Session III: Fall der Schwarzen Hand
Gespielt und kanonisch
Wer eine schwarze Karte in einen fremden Teleporter legt, darf sich über das Reiseziel nicht beschweren. Die Gruppe tat es trotzdem, allerdings erst nach der Ankunft.
Mitten im Geheimversteck
Der Teleport aus der Sägemühle brachte die Held:innen direkt in den verborgenen Komplex der Schwarzen Hand. Hinter ihnen lag der Mechanismus, vor ihnen das Herz jener Organisation, die Karten in Westgate verteilt und ihre Laufburschen mit Angst geführt hatte.
Die genaue Reihenfolge aller Wege durch das Versteck ist nicht vollständig überliefert. Sicher ist: Die Gruppe drang durch den Komplex, überstand seine Gefahren und erreichte eine Arena. Der Barde könnte die fehlenden Türen natürlich erfinden. Er wurde ausdrücklich gebeten, es nicht zu tun.
Der Ork-Junge
Im Versteck fand die Gruppe einen jungen Ork, der durch künstliche und chemische Mittel grotesk hochgezüchtet worden war. Er war kein bloßes Detail am Rand eines Kampfes, sondern ein sichtbarer Beweis dafür, mit welchen Methoden die Schwarze Hand arbeitete.
Maiglöckchen rettete ihn. In diesem Augenblick war der Barbar nicht die größte Zerstörungskraft im Raum, sondern der Schutz zwischen einem Schwächeren und jenen, die ihn zum Werkzeug gemacht hatten.
Ein echter Sieg
Die Gruppe brachte die Schwarze Hand in Westgate entscheidend zu Fall. Kein Anführer entkam, um den Sieg im nächsten Absatz wieder kleinzureden; die Organisation verlor ihre Kontrolle über diesen Knoten der Stadt. Einzelne Reste oder verlorene Informationen mögen weiterbestehen, doch als aktiver Machtfaktor war die Schwarze Hand gebrochen.
Danach kehrten die Held:innen zum Jack Of All Trades zurück. Sie hatten ihren ersten großen Gegner wirklich besiegt – und durften sich zu Recht stärker fühlen. In Westgates Unterwelt blieb jedoch ein Machtvakuum zurück. Andere Banden würden früh genug bemerken, dass ein gefürchteter Platz plötzlich frei geworden war.